Dienstag, 22. November 2011

"Ist es nicht seltsam, dass wir vom Glück glauben, wir hätten es verdient, aber vom Unglück denken, es wäre nicht gerecht?
Ist es nicht seltsam, dass Erfahrungen, die wir vergessen wollen, uns am längsten in Erinnerungen bleiben, aber Momente, die wie festhalten möchten, so schnell an Deutlichkeit verlieren?
Ist es nicht seltsam, dass wir darauf bestehen, für eine Sache kämpfen zu dürfen, es aber als lästig empfinden, um etwas kämpfen zu müssen?
Ist es nicht seltsam, dass wir ein Leben lang das Glück in der Liebe suchen, anstatt das Leben zu lieben und darin unser Glück zu finden?
Ist es nicht seltsam, dass Freudentränen genauso schmecken wie die aus Schmerz und Kummer, sie unserem Leben aber einen völlig anderen Geschmack verleihen?
Ist es nicht seltsam, dass alles gegeben zu haben immer noch zu wenig sein kann und nichts zu bekommen einem irgendwann zu viel wird?"






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